robert – Fernost https://fernost.kandru.eu Abenteuer im fernen Japan Sat, 28 Dec 2019 05:43:23 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.8 https://fernost.kandru.eu/wp-content/uploads/2017/04/cropped-japan_texture-32x32.gif robert – Fernost https://fernost.kandru.eu 32 32 Gifu – Takayama und das Dorf Shirakawa-gō https://fernost.kandru.eu/gifu-takayama-und-das-dorf-shirakawa-go/ https://fernost.kandru.eu/gifu-takayama-und-das-dorf-shirakawa-go/#respond Thu, 26 Dec 2019 13:26:42 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7691 ...

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Kurz vor Weihnachten habe ich einen Kurztrip nach Takayama gemacht, auch um mir das Dorf Shirakawa-gō anzuschauen. Sonntagmorgens los, gegen Mittag dann angekommen und mir den historischen Teil Takayamas angeschaut und am Montag dann hauptsächlich das Dorf Shirakawa-gō besucht. Die restliche Zeit am Montag und Dienstagmorgens (Heiligabend) nochmal ein wenig Takayama. Ein typischer japanischer Urlaub….

Takayama ist eine Stadt die direkt unter der Kontrolle des Tokugawa-Shogunats war und noch viele Gebäude aus der Edo-Zeit hat, weshalb es auch Klein-Kyōto genannt wird.

Abgesehen vom historischen Viertel, habe ich mir auch den Takayama Jin’ya angesehen, den Sitz des Statthalters während der Edo-Zeit. Dieser Sitz ist auch der einzige noch existierende Statthaltersitz des Tokugawa-Shogunats.

Shirakawa-gō („Dorf am weißen Fluss“) und Gokayama, sind drei historische Dörfer und wurden von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt. Ich habe mir nur das Dorf Ogimachi in Shirakawa angeschaut. Die Häuser sind in diesen Orten in einem besonderen Architekturstil errichtet, dem Gasshō-zukuri. In diesem ist das Dach strohgedeckt und in einem Winkel von ca. 60°. Dadurch sind die Häuser in der Lage dem äußerst starken Schneefall zu widerstehen, da der Schnee vom Dach herabrutscht. Außerdem sind die Häuser aufgrund des Platzmangels in der Region (Nur schmale Täler) relativ groß und haben 3–4 Stockwerke, welche auch alle aktiv genutzt werden. In den oberen Stockwerken wurden bis in die 70ziger Jahren Seidenraupenzucht begannen und aus den dazu benötigten Blättern der Maulbeersträucher auch Japanpapier hergestellt. Während die Salpeterherstellung im Erdgeschoss schon im 19ten Jahrhundert zum Erliegen kam, aufgrund von billigeren Importen.

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Kyōto – Altstadtviertel Gion https://fernost.kandru.eu/kyoto-altstadtviertel-gion/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-altstadtviertel-gion/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:47:28 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7689 ...

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Gion ist ein Stadtviertel in Kyōto, welches sich erst in der Sengoku-Periode („Zeit der [gegeneinander] kriegführenden Länder“; ca. 1467 – 1600) bildete. Es ist direkt am Yasaka Schrein (früher Gion Schrein) und nicht unweit des Kiyomizu Tempel. Es hat sich zum bestbekanntesten Geisha-Viertel in ganz Japan entwickelt.

Wobei die Geishas („Person der Künste“) sich in Kyōto Geiko („Frau der Künste“) nennen. Eine Geisha eine angesehene Unterhaltskünstlerin und muss u.a. Konversationen, japanische traditionelle Künste, spielen auf Musikinstrumenten beherrschen und eine gute Sängerin, Tänzerin und Gastgeberin sein. Die Abgrenzung zur Prostitution, wie manchmal die Darstellung, ist sehr scharf. Ein erotisches Auftreten ist untersagt. Die Ausbildung beginnt seit 1952 mit 16 Jahren, dauert ca. 5 Jahre und ist sehr teuer. Die Kosten werden von einer Okiya („Teehausbesitzerin“) übernommen und dann mit der Arbeit zurückbezahlt. Nach Abbezahlung werde viele Geishas selbständig und auch gleichzeitig erfolgreiche Unternehmerinnen. Eine Geisha in Ausbildung wird in Tokyo hangyoku („Halb-Juwel“) oder oshaku und in Kyōto maiko („tanzendes Mädchen“) genannt. An der Kleidung und den Accessoires kann man den Stand der Ausbildung erkennen. Vereinfacht gesagt je einfacher und dezenter das Make-up und die Kleidung desto älter die Maiko oder Geisha. Die weiße Make-up Grundlage wird dauerhaft von den Maikos getragen und von den älteren Geishas i.d.R. nur während Aufführungen oder besonderen Anlässen. Jetzt habe ich so viel von den Geishas geschrieben, aber habe keine in Kyōto gesehen. Maximal ein paar Maikos, allerdings könnten das auch verkleidete Touristen gewesen sein….

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Kyōto – Arashiyama https://fernost.kandru.eu/kyoto-arashiyama/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-arashiyama/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:39:37 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7687 Arashiyama ist ein Viertel im westlichen Kyōto, ein nationales Kulturgut und ist u.a. berühmt für seinen Bambuswald und seine Brücke.

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Kyōto – Fushimi Inari-Taisha https://fernost.kandru.eu/kyoto-fushimi-inari-taisha/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-fushimi-inari-taisha/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:38:18 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7685 ...

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Der Fushimi Inari-Taisha ist ein Shintō-Schrein und der Hauptschrein von ca. einem Drittel aller Inari-Schreine in Japan. In ihm wird der Gott Inari verehrt, welcher der Gott der Füchse, der Fruchtbarkeit, des Reises, des Tees, des Sakes, der Landwirtschaft und Industrie, des allgemeinen Wohlstands und des weltlichen Erfolges, und einer der Haupt-kami (Gott) des Shintō ist. Er war/ist auch der Schirmherr der Schwertschmieden und Kaufleuten. Je nach Region ist er weiblich, männlich oder androgyn. Reinweiße Füchse dienen als seine Übermittler.

Seine Schreine sind charakteristisch leicht an den Fuchsstaturen und den Torii-Toren zu erkennen. Der Fushimi Inari-Taisha ist einer der ältesten und bekanntesten Schreinen in Kyōto und ist vor allem wegen den tausenden von scharlachroten Torii bekannt, welche sich in Alleen um die Berge schlängeln. Es dauert wohl ca. 2-3 Stunden bis nach an die Spitze, welches ich aufgrund Zeitmangels nicht geschafft habe (musste woanders hin) und ich bin nicht langsam. Ich habe es zwar weit nach oben mit schöner Aussicht geschafft, aber ich wusste nicht wie weit es noch ging. Auf alle Fälle hat mir dieser Schrein sehr gut gefallen.

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Kyōto – Schloss Nijo-jo https://fernost.kandru.eu/kyoto-schloss-nijo-jo/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-schloss-nijo-jo/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:35:42 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7683 ...

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Das Schloss Nijo-jo wurde 1603 auf Befehl des Shogun Tokugawa gebaut und diente als seine Residenz in Kyōto, wenn er den mal hier anwesend war (Seine Residenzstadt war Edo, das heutige Tokyō). In diesem Schloss verkündete er auch seine Ernennung zum Shogun, als auch sein Nachfahre das Ende des Shogunats 1867. Später wurde das Schloss eine Villa des Kaisers, bis es 1939 an die Stadt Kyōto vermacht wird.

Leider waren der Honmaru-goten-Palast, die Gärten und die Grundmauer des Bergfrieds aufgrund von Restaurierungen gesperrt. Also war hauptsächlich nur der Ninomaru-goten-Palast besuchbar, welcher ein nationaler Kulturschatz ist, da er das einzige erhaltene Beispiel eines bewehrten Palastkomplex ist.

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Kyōto – Kiyomizu Tempel https://fernost.kandru.eu/kyoto-kiyomizu-tempel/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-kiyomizu-tempel/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:33:53 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7681 ...

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Kiyomizu-dera bezeichnet mehrere buddhistische Tempel, aber zumeist ist der Otowasan Kiyomizudera gemeint, welcher ein Tempel im östlichen Kyōto ist. Er gehört zum Weltkulturerbe historisches Kyōto und ist bekannt für seine weite Terrasse an einem steilen Bergabhang auf welchem man eine schöne Aussicht auf Kyōto hat und man sehr schön die Bäume während der verschiedenen Jahreszeit bewundern kann. Wie sollte es aber auch anders sein, eben jene Terrasse wurde gerade renoviert…

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Kyōto – Ginkakuji Tempel https://fernost.kandru.eu/kyoto-ginkakuji-tempel/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-ginkakuji-tempel/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:31:30 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7679 ...

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Der Ginkakuji („Tempel des Silbernen Pavillons“) wurde vom Shogun Ashikaga Yoshimasa 1482 als sein Altersruhesitz erbaut und nach seinem Tod unvollendet gemäß seinem Wunsche zu einem Zen-Tempel umgestaltet. Entgegen des Namens besteht er nicht aus Silber.

Formal wird er Higashiyama Jishōji genannt und ist das Zentrum der Higashiyama Kultur, welches an diesem Ort sich mit der Zen-Kultur verbindet. Von der ursprünglichen Anlage sind nur noch 2 Gebäude erhalten, welche als nationale Kulturschätze gelten und Teil des UNESCO Weltkulturerbe historisches Kyōto sind.

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Kyōto – Ryoanji Tempel https://fernost.kandru.eu/kyoto-ryoanji-tempel/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-ryoanji-tempel/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:29:14 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7677 Ryoanji Tempel ist ein Zen-Tempel und Teil des UNESCO Weltkulturerbe historisches Kyōto. In diesem Tempel ist der wohl berühmteste Zen-Garten Japans mit 15 platzierten Steinen in diesem. Jedoch kann man von jeder Position aus nicht alle 15 Steine gleichzeitig sehen.

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Kyōto – Kennin-ji https://fernost.kandru.eu/kyoto-kennin-ji/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-kennin-ji/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:27:41 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7675 ...

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Der Kennin-ji ist der älteste Tempel in Kyōto und ein Zen-Tempel. Berühmt ist der Tempel u.a. für den Wandschirm mit der Darstellung des Windgottes und Donnergottes („Fūjin-Raijin-Bild“), ein Nationalschatz Japans. Dieser Wandschirm ist komplett mit Blattgold belegt. Des Weiteren ist in der Dharma Halle ein eine große Buddha Shakyamuni Statur. In ebendieser Halle wurde 2002 anlässlich des 800-jährigen Bestehen des Tempels ein Drachenpaar an die Decke gemalt.

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Kyōto – Kyoto Tower https://fernost.kandru.eu/kyoto-kyoto-tower/ https://fernost.kandru.eu/kyoto-kyoto-tower/#respond Thu, 26 Dec 2019 11:25:55 +0000 https://fernost.kandru.eu/?p=7673 Der Kyōto Tower ist 131 Meter hoher Aussichtsturm in Kyōto auf welchem man eine Aussichtsplattform in 100 Metern besuchen kann.

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